Häufig gestellte Fragen

Logopädie-Lohmann

Ja, da ich von den Primärkassen (AOK, IKK, Betriebskrankenkassen usw.) und den Ersatzkrankenkassen (BEK, TK, DAK usw.) zugelassen bin, bezahlen diese mich im Rahmen ihrer Versicherungsbedingungen. In der Regel benötigen Sie dafür die Verordnung Ihres Arztes.

Beides sind sprachtherapeutische Berufe. Es gibt auch noch weitere. Für die Finanzierung der Behandlung durch die gesetzlichen Krankenkassen ist die Zulassung wichtig (s. o.). Die Ausbildung ist bis zu einem gewissen Grad verschieden, doch liegt der gleiche wissenschaftliche Kenntnisstand zugrunde. Sprachheilpädagogen sind primär pädagogisch orientiert, während Logopäden medizinisch, psychologisch, pädagogisch orientiert sind. Außerdem ist der Praxisanteil der Logopädenausbildung wesentlich umfangreicher. Es ist von einer weiteren Angleichung der Ausbildungen auszugehen.

Nein, nur der Arzt braucht sie. Der Therapeut – also z. B. ich – benötigt die Verordnung Ihres Arztes. Ein Blatt der Verordnung schickt er (wenn Sie gesetzlich versichert sind) nach Abschluß der Behandlung an die Krankenkasse. Das andere Blatt geht mit einem kurzen Bericht an den Arzt.

Insbesondere bei Therapien, die vom Kieferorthopäden verschrieben werden, muß vor Therapiebeginn eine Kostenzusage der gesetzlichen Krankenversicherung eingeholt werden – was auch auf dem Rezept vermerkt ist. Dafür muß ich der Krankenkasse einen Kostenvoranschlag erstellen.

Die Zuzahlung beträgt zur Zeit 10% plus 10 Euro für diejenigen Erwachsenen, die keine Befreiung hiervon haben; Sie bezahlen sie beim Therapeuten. Bewahren Sie alle Quittungen über Zuzahlungen auf, damit Sie – wenn die Voraussetzungen vorliegen – einen Erstattungsantrag stellen oder den Betrag bei der Steuererklärung geltend machen können.

Kinder sind grundsätzlich von der Zuzahlung befreit.

Im allgemeinen werden nach einer Eingewöhnungsphase dem Kind häusliche Übungen aufgetragen, um das Gelernte zu sichern. Durch eine regelmäßige Übung von ein paar Minuten täglich verkürzt sich meist die gesamte Therapiedauer; Sie und Ihr Kind merken schneller den Erfolg, und Sie müssen nicht so oft in die Praxis kommen.